Einführung in die Philosophische Ethik

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Die vielfältigen Themenfelder der philosophischen Ethik befinden sich jeweils in einem offenen Feld systematischer Optionen. Die Theorien, die Sie im Studium kennen lernen, machen dies zumeist nicht deutlich. Sie verbergen, dass sich konkrete Positionen einzelner Philosophen erst systematisch verorten müssen. Die vorliegende Einführung stellt weder eine konkrete Position als "Ethik des Autors" vor, noch handelt es sich um eine "blinde" Rekonstruktion der bekannten Ansätze und immanente Präsentation der Themenfelder. In jedem Kapitel wird eine unübliche analytisch orientierte Darstellungsstrategie gewählt. Das Ziel der vorliegenden Buches ist es, in der Diskussion klassischer Themenfelder der Ethik philosophische Kompetenz in der beurteilenden Erschließung von Theorien und der gezielten Präsentation systematischer Aspekte von Positionen der Ethik zu vermitteln. Die Themen sind umfassend und sehr traditionell: Glück, Reichweite der Ethik, Non-Kognitivismus, Egoismus, Utilitarismus, Deontologie, Konsequenzialismus, Tugendethik, Wertethik, Realismus, Freiheit, Moralpsychologie, Solidarität, Loyalität. Man kann so in der Lektüre und im Bearbeiten des Buches die Verbindung historischer Perspektiven in der Ethik und ihrer analytischen Methoden erkennen. Denn es wird gezeigt, wie die Diskussion in den genannten Themenfeldern von metaphilosophischen oder metaethischen Vorannahmen strukturiert wird. Das Buch ist für das Studium der Philosophischen Ethik im universitären Kontext konzipiert. Es schließt mit einem umfangreichen Service-Teil ab, der Ihnen relevante Literatur nennt, moderne Recherchemethoden vorstellt und effektive Strategien der Themenbewältigung empfiehlt.

[Zum Cover]

Das Titel-Cover enthält ein Schemen einer Skulptur der brasilianischen Künstlerin Ana Maria Tavares mit dem Titel „Mnemosyne“ Man findet die Skulptur im Kröller-Müller Museum in den Niederlanden. Es handelt sich um einen in den Boden eingelassenen Kreis mit einem spiegelnden Zentrum und kreisförmigen Schriftzügen darum. Man schaut in einen Brunnen und sieht sich, insofern man schauend die Oberfläche irritiert. Die Stille des Schauens führt in den Strudel des Lebens: desire, deserve, delight. Diese Skulptur ist in ihrer Ruhe und Standhaftigkeit wohl von Hannah Arendt inspiriert.

[Zum Autor]

Andreas Vieth, Privatdozent, Dr. phil., Jahrgang 1968. Lehrt Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

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